von Weber, Carl Maria 1786-1826 |
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| Concerto for Clarinet and orchestra op.73 | ||
| 2. movement Adagio ma non troppo | ||
| Variations for Clarinet and Piano op.33 | ||
From Wikipedia, the free encyclopedia: Carl Maria Friedrich Ernst von Weber (* 18. November 1786 in Eutin, Schleswig-Holstein; † 5. Juni 1826 in London) war ein deutscher Komponist, Dirigent und Pianist Carl Maria von Webers Vater Franz Anton Weber war ein Onkel von Mozarts Frau und arbeitete als Offizier, Beamter sowie Kapellmeister. Er wurde schließlich reisender Theatervorsteher. Seine Mutter Genovefa Weber, geb. Brenner, war Opernsängerin und Schauspielerin. Auf Grund der vielen Reisen war Carl Marias Jugend selten geordnet, und er bekam nur wenige systematische Unterweisungen. Auf der anderen Seite erhielt er reichlich Nahrung für seine Fantasie, eine zeitige Weltgewandtheit und -erfahrenheit sowie eine frühe Vertrautheit mit dem Bühnenleben. Zu von Webers Musiklehrern zählen Heuschgel in Hildburghausen, Michael Haydn in Salzburg, Kalcher und Giovanni Valesi in München sowie später der Abbé Georg Joseph Vogler. Um seine eigenen Kompositionen drucken zu können, studierte Carl Maria die kurz zuvor von Alois Senefelder erfundene Lithografie und entwickelte dabei verschiedene Verbesserungen. Anschließend schrieb er die Oper "Das stumme Waldmädchen", die 1800 in Chemnitz uraufgeführt wurde. 1802 hatte seine Oper "Peter Schmoll und seine Nachbarn" Premiere in Augsburg. Zwischen 1803 und 1804 studierte von Weber bei Vogler in Wien. Dieser verschaffte ihm im Jahre 1804 eine Anstellung als Kapellmeister in Breslau. Dort begann von Weber die Oper "Rübezahl", deren gewaltige Ouvertüre später unter dem Titel "Zum Beherrscher der Geister" veröffentlicht wurde; Weber beendete diese Oper nicht. Von 1806 an war er bis ins Frühjahr 1807 Musikintendant am Hof des Herzogs Friedrich Eugen Heinrich von Württemberg-Oels in Carlsruhe (heute Pokój bei Oppeln in Polen). In der folgenden Zeit wohnte von Weber ungeachtet der verschiedenen Konzertreisen, von denen ihn 1810 eine nach Mannheim führte, als Pianist in München, Leipzig und Berlin sowie am Hofe in Gotha und Weimar. Zwischen 1813 und 1816 war er Operndirektor in Prag, ab 1817 Königlicher Kapellmeister der Oper in Dresden. 1817 heiratete er die Sängerin Caroline Brandt. Der gemeinsame Sohn Max war im 19. Jahrhundert ein bekannter Schriftsteller und Eisenbahnpionier. Weber war auch als Schriftsteller tätig, unter anderem hinterließ er ein Romanfragment mit dem Titel "Tonkünstlers Leben". Aber vor allem durch seine Oper Der Freischütz gilt Weber als Begründer der Deutschen Nationaloper, die unter Richard Wagner ihren Höhepunkt erreichen sollte. Der einstige Sommersitz des Komponisten, das heutige Carl-Maria-von-Weber-Museum, befindet sich unweit des Pillnitzer Schlosses im Dresdner Stadtteil Hosterwitz. Er hielt sich dort mit seiner Frau Caroline in den Sommermonaten der Jahre 1818/19 und 1823/24 auf und schrieb wesentliche Teile der Opern "Euryanthe" und "Oberon". Im Winter lebte Weber in der Stadt Dresden im Haus Altmarkt 9. Er starb nach der Uraufführung von "Oberon" in London an Tuberkulose. 18 Jahre später veranlasste Richard Wagner die Überführung von Webers Sarg nach Dresden. |